• Die Ansteckungsgefahr für HIV/Aids und andere Geschlechtskrankheiten auf Reisen ist erheblich.
  • Die Gründe dafür sind vielfältig:
    • Ferienstimmung, Alkohol und Drogenkonsum können die Hemmschwelle herabsetzen.
    • Die Mehrzahl der kommerziellen Sex-Anbieter beiderlei Geschlechts in Drittweltländern sind HIV positiv.
  • Ein weiteres Problem sind unerwünschte Schwangerschaften:
    • Durch ungeschützten Geschlechtsverkehr
    • Durch Pillenversager:
      Frauen, welche die 'Pille' zur Verhütung einnehmen, haben im Falle eines Brechdurchfalles von mehr als 24 Std. Dauer keine sichere Verhütung mehr.
  • Vorsichtsmassnahmen:
    • Männer und Frauen, welche nicht von vornherein sicher ausschliessen können sich auf einer Reise auf sexuelle Abenteuer einzulassen, sollten Kondome mit Gütesiegel von zu Hause mitnehmen und diese konsequent anwenden.
    • Hat eine Frau, welche die 'Pille' zur Verhütung verwendet, einen Brechdurchfall von mehr als 24 Stunden, soll sie die Pille weiter einnehmen, sich aber bis zur nächsten nächsten Menstruationsblutung z.B. mit Kondom zusätzlich schützen. In speziellen Situationen kann auch die rezeptpflichtige 'Pille danach' in die Reiseapotheke gehören.
    • Falls auf einer Reise ein Infektionsrisiko durch Geschlechtsverkehr bestanden hat, sollte man sich spätestens nach der Reise sofort untersuchen lassen und bis die Ergebnisse vorliegen auf ungeschützten Verkehr verzichten. So kann möglichst rasch eine Behandlung eingeleitet und weitere Ansteckungen verhindert werden.