• Vielleicht fühlen Sie sich gar nicht krank und müssen aber regelmässig Medikamente einnehmen?
  • Dennoch ist es wichtig, anlässlich der reisemedizinischen Beratung auch diese Aspekte zu berücksichtigen.
  • Bringen Sie zur Klärung der folgenden Fragen eine Liste Ihrer Medikamente mit, einen allfälligen Allergieausweis oder andere Unterlagen über Ihr Leiden.
  • Eventuell ist es am einfachsten, wenn Ihr Hausarzt direkt mit dem Reisemediziner diskutieren kann. Dies kann aber nur mit Ihrem Einverständnis geschehen.
    • Ist die Wahl Ihres Reiseziels vernünftig in Anbetracht Ihrer Gesundheit. Gibt es Alternativen, die Ihnen mit weniger Risiko das bieten, was Sie suchen?
    • Haben Sie ein erhöhtes Risiko für Thrombosen und Lungenembolie während Interkontinentalflügen?
    • Darf man alle nötigen Impfungen machen?
    • Sind eventuell zusätzliche Impfungen empfehlenswert?
    • Gibt es Wechselwirkungen zwischen Ihren Medikamenten und den Malariamedikamenten?
    • Sind Probleme wegen erhöhter Sonnenempfindlichkeit durch Ihre Medikamente zu erwarten?
    • Wird Durchfall und Wasserverlust für Sie rasch gefährlich?
    • Ergeben sich Probleme mit der Zeitumstellung und Ihrer Medikation?
    • Sind Ihre Medikamente wärmestabil genug?
    • Brauchen Sie spezielle Medikamente in der Reiseapotheke?
    • Sind Sie für eine Hospitalisation und eventuellen Rücktransport ausreichend versichert?
    • Brauchen Sie ein Attest über ihre Diagnosen und Behandlung in Englisch?
    • Haben Sie ein Allergie–Notfallset?
    • Wo transportieren Sie Ihre Medikamente? Im Handgepäck oder im eingecheckten Gepäck?
  • Falls Sie schon schwanger sind oder es zu einer Schwangerschaft auf der Reise kommen könnte, gilt es einige Besonderheiten zu beachten und in der Beratung individuelle Lösungen zu finden:
    • Für den Embryo sind die ersten 3 Monate (1. Trimenon) besonders gefährlich.
    • Aus prinzipiellen Überlegungen sollen in der Schwangerschaft Impfungen erst ab dem 4. Monat gegeben werden. Wenn möglich sollte ganz auf Lebendimpfstoffe verzichtet werden.
    • Die Anfälligkeit für schwere Malariafälle ist erhöht, weshalb nach Möglichkeit auf Aufenthalte in Hochrisikogebieten verzichtet werden sollte. Im ersten Trimenon sollte wenn möglich auf die Gabe von Mefloquin verzichtet werden, später gilt dieses Mittel als sicher.
    • Auch andere Infektionskrankheiten können in der Schwangerschaft heftiger verlaufen.
    • Vor der Abreise sollten Versicherungsfragen für Mutter und Kind geklärt werden.
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